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Die Intuitive Ernährung

Und warum sie nichts Neues für Dich ist

SEI DABEI: Höre auf die natürlichen Gewohnheiten Deines Körpers, wie Du Selbstliebe neu interpretieren kannst und was das mit intuitiver Ernährung zu tun hat.

Beitrag von: Leonie | Dezember, 2020 Lesezeit: 3 min


„Du hast genug von Diäten, genug von Verzicht und Restriktionen und Du willst endlich wieder geniessen? Dann ernähre Dich intuitiv.“

Ernährungsberater verkaufen die intuitive Ernährung derzeit als die neue und einzig wahre Ernährungsform, mit der Du es langfristig schaffst, Dein Gewicht zu halten und eventuell sogar zu reduzieren.

 „Intuitive Ernährung – Alles ist erlaubt“ – das klingt im ersten Moment nicht nach Abnehmen, sondern eher nach einer Ausrede, um sich alle Leckereien ohne Reue gönnen zu dürfen.

 

Du gibst dabei die Verantwortung über die eigene Gesundheit ab und lehnst Dich entspannt zurück, ganz nach dem Motto: Mein Körper macht das schon. 

 

Klingt verrückt? Ja und nein. Denn auf eine Art und Weise geben wir die Verantwortung zwar an unseren Körper ab, aber das ist im Gegenzug auch viel nachhaltiger, als unserem Verstand die Oberhand in diesem Spiel zu überlassen.

 

Frau in Jeans mit schlanker Taille


Ganzheitlich gesund sein

Die intuitive Ernährung befasst sich nicht nur mit einer Kost, sondern sie ist ein Teil der ganzheitlichen Gesundheitslehre. In einem Zustand, indem wir ganzheitlich gesund sind, hören wir auf die Signale unseres Körpers und geben ihm in angemessenem Masse die Nährstoffe, die er benötigt, um vollumfänglich einsatzbereit zu sein. In der Regel bedarf es dazu einem gewissen Lernprozess, da wir diese Signale anfänglich nur bedingt richtig einordnen und unserem Körper zum Beispiel zu häufig kurzkettige Kohlenhydrate ("weisse Nudeln", Weizenbrot etc.) zuführen oder uns Unmengen Eiscreme gönnen, obwohl lediglich Durst das körperliche Bedürfnis darstellt.

Eine bunte Auswahl an süßen und sauren Gummibärchen
Ein Pastagericht mit Burrata, Lachs und Spinat

Vertraue Deinem Körper

Von klein auf ernähren sich Lebewesen intuitiv. Ein Baby schreit, wenn es Hunger hat und hört auf, wenn es satt ist. Ein Tier isst in der Regel nie mehr, als es muss. Wie und wann also haben wir Menschen dieses intuitive Verhalten verlernt?

 

Schon früh im Kindesalter kamst Du mit Zucker in Berührung und durftest erfahren, wie gut das schmeckt. Wörter wie Dopamin, Insulin und Saccharose haben Dich damals natürlich nicht interessiert. Zucker war einfach lecker und Du hast Dich dank dessen gut gefühlt.

Als Teenager konntest Du dann erstmal begreifen, wie gross das Angebot an unterschiedlichen Lebensmitteln auf dem Markt ist. Das hast Du Dir natürlich nicht entgehen lassen: Du hast immer mehr Köstlichkeiten probiert, Gefallen daran gefunden und Dein Körper hat sich daran gewöhnt.

Das passt ja super, denn Dein Körper ist ein Gewohnheitstier - das hast Du sicherlich auch schon in anderen Lebenssituationen bemerkt. Er gewöhnt sich schnell an die Nährstoffe, die er bekommt und verlangt dann auch nach diesen.

Zu viel Zucker und gesättigte Fettsäuren sind aber per se einfach nicht gut für Deinen Körper und das weiss er auch. Du hast richtig gelesen:

Der Körper weiss, was ihm gut tut – Du musst nur darauf hören.

 

 

Natürlich kann die Umstellung auf die intuitive Ernährung sehr schwierig sein. In besonderen Fällen empfiehlt sich auch eine Ernährungstherapie.

Oft werden nämlich die Gelüste nach Zucker und Fett mit den eigentlichen Bedürfnissen des Körpers verwechselt. Es bedarf hier und jetzt aber kein tieferes Wissen über den Insulinspiegel und die Bauchspeicheldrüse, damit Du uns glauben kannst, wenn wir Dir sagen: Vertraue Deinem Körper!

Nach einer sehr fettreichen und zuckerhaltigen Kost, verlangt Dein Körper wieder von ganz alleine nach hochwertigen Nährstoffen. Je nach Ausmass und Dauer dieser ungesunden Ernährungsweise, solltest Du Deinem Körper eine aktive Pause von diesen Inhaltsstoffen geben. Spätestens dann wird er wieder merken, dass es ihm so viel besser geht.



Selbstliebe und Fürsorge

Die intuitive Ernährung hat aber nicht nur etwas mit dem Essen zu tun, sondern auch mit Selbstliebe und Fürsorge.

Warum haben die Steinzeitmenschen oder die Arbeiter der Landwirtschaft immer ihrem Körper das gegeben, was ihm Kraft gibt? Weil Sie ihrem Körper etwas Gutes tun wollten. Und das ist eine gewinnbringende Denkweise: Du willst Deinem Körper etwas Gutes tun, sodass er auch mal etwas Gutes für Dich tun kann.

Du tust ihm etwas Gutes, indem Du ihn hauptsächlich mit nährstoffreichen Lebensmitteln versorgst. Und er tut Dir etwas Gutes, indem er Dir mal eine etwas weniger gesunde Mahlzeit verzeiht. Es ist also ein Miteinander, kein Gegeneinander.

 

Jeder Mensch ist eigentlich darauf ausgerichtet, sich intuitiv zu ernähren. Wir sind u. a. durch cleveres Marketing lediglich etwas vom Weg abgekommen.

Führe Dir das öfter vor Augen, das kann Dir den Weg zur intuitiven Ernährung erleichtern. Bevor Du also eine neue Ernährungsform erlernst, frische doch lieber wieder alte Kenntnisse und Urinstinkte auf. Das ist für Dich und für Deinen Körper viel entspannter.

Intuitiv Leben - triohealthy sein

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Steige mit uns ein in die wundervolle Welt der Ernährung. Wir haben für Dich zahlreiche spannende Artikel parat. Lerne etwas über Deinen Darm, über Dein Verlangen nach Protein oder über die pflanzenbasierte Ernährung.

Je besser Du nämlich darüber informiert bist, was genau in Deinem Körper geschieht, desto besser kannst Du intuitiv seine Signale deuten.

 

Unser Konzept „Wir wollen Kochen“ bezieht sich vor allem auf kreatives Restekochen und die meisten Rezepte sind einfach intuitiv aus Lust und Laune entstanden - ganz nach dem Bauchgefühl.

Schau da gerne mal vorbei und teile Deine Kreationen mit uns auf Social Media @triohealty #triohealthy. 



Kommentare: 2
  • #2

    David (Montag, 14 Dezember 2020 13:49)

    Ich finde den Artikel gelungen. Er motiviert mich sehr und zeigt mir mal wieder, dass mein Geist und mein Körper in einer engen Beziehung zueinander stehen. Es ist ein Miteinander und kein Gegeneinander. Ich werde nun etwas Gutes für meinen Körper tun und ihm ein nährstoffreiches, leckeres, frisches Essen schenken...
    Danke an die Trios...

  • #1

    amo@oeschger.net (Sonntag, 13 Dezember 2020 22:57)

    So, ich habe den neuen Artikel gelesen und er ist herzerfrischend auf den Punkt gebracht. Musste dabei an meine Apfel-Allergie:-) denken und wie ich Wege gefunden habe, hier und da auch mal Obst zu vertragen. Eure Homepage hat einen sehr schönen neuen Style. Bin jetzt natürlich beim Newsletter angemeldet. Macht weiter so.
    Liebe Grüße


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