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Bluthochdruck senken

Mit der richtigen Ernährung funktionierts

SEI DABEI: Erfahre, wie Du mit Ernährung Bluthochdruck heilen kannst, was Du hierfür konkret konsumieren solltest und was allgemein Intervallfasten bedeutet.

Beitrag von: Julia | September, 2020 |  Lesezeit: 3 min


Was sind und können Medikamente? Heilen. Was ist und kann Ernährung? Energie liefern, Glückshormone erzeugen, Lebensfreude schenken und - heilen. Und das auf eine ganzheitliche, nachhaltige gesundheitsfördernde und risikofreie Art und Weise. Es handelt sich hierbei um ein großes und heiß diskutiertes Thema. Wir befassen uns mit den Diskussionen und versuchen für Dich die wertvollsten Inhalte zusammenzufassen. Heute beschäftigen wir uns mit der folgenden Frage:

 

Wie können wir mit Ernährung den Bluthochdruck senken?

 

Wie Du bereits von uns gelernt hast, kostet uns die Fehlernährung einen sehr hohen Preis. Die Gesundheitskosten und damit auch die Krankenkassenprämien steigen. Aufgrund des medizinischen Fortschritts werden gleichzeitig die durch Fehlernährung krank gewordenen Menschen immer älter. Ernährungsinterventionen sind in unserem Gesundheitssystem, wenn überhaupt, nur selten vertreten. Dies liegt unter anderem daran, dass sie sehr schwer mess- und abbildbar sind. Dabei zeigen mehr und mehr wissenschaftliche Erkenntnisse mit hohem Evidenzgrad, dass durch regelmäßiges Heilfasten, Intervallfasten und einer ausgewogenen sowie mehrheitlich pflanzenbasierten Ernährung mit wenig verarbeiteten Lebensmitteln (s. Faustregeln einer gesunden Ernährung) den meisten chronischen Krankheiten gezielt gegengesteuert werden kann. Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für klinische Naturheilkunde der Charité Berlin, ist Experte für das Thema «Mit Ernährung heilen». Wir von triohealthy konnten durch seine Erkenntnisse bereits viele wertvolle Erfahrungen sammeln.

 

Er erklärt, dass der Verzicht auf Medikamente gegen Bluthochdruck mit einer Ernährungsumstellung gut möglich ist. Ein Großteil unserer Gesellschaft leidet an Bluthochdruck und ist mittlerweile sogar therapieresistent. Das bedeutet, die normalen Medikamente schlagen bei ihnen nicht mehr an. Medikamente haben außerdem meistens intolerable Nebenwirkungen, die es bei Ernährungsinterventionen selten, wenn überhaupt durch natürliche Prozesse, gibt.


Wie Du den Bluthochdruck in den Griff bekommst

  • Salzarm: Hier lohnt sich eine Heilfastenkur. Oftmals verlangen wir nach mehr Salz, da unser Geschmackssinn abgestumpft ist. Eine tolle Wirkung beim Heilfasten ist es, endlich mal wieder alles genüsslich schmecken zu können.
  • Vegetarisch: Am besten sogar mehrheitlich vegan/pflanzlich ernähren. Mithilfe dieser Ernährungsweise lässt sich der Bluthochdruck bestmöglich senken.
  • Vollkorn: drei Portionen gutes Vollkornbrot am Tag
  • Leinsamen und Leinöl: 25 bis 30 Gramm täglich
  • Walnüsse und ungesalzene Pistazien (eine Handvoll täglich)
  • Hibiskus- oder grüner Tee (zwei bis drei Tassen pro Tag)
  • Randensaft (0,25 bis 0,5 Liter täglich)
  • Olivenöl und Knoblauch (als Basis für feine Gerichte)
  • Sojaprodukte (Tofu, Sojamilch, Tempeh): täglich ein bis zwei Portionen
  • Nitratreiches Gemüse wie Spinat, Rucola, Mangold (eine Portion täglich)
  • Granatapfel oder Blaubeeren (eine Handvoll täglich)

Diese Empfehlungen von Prof. Dr. Andreas Michalsen basieren auf wirksamen Erkenntnissen und können Dir dabei helfen, bereits nach sehr kurzer Zeit Deine Bluthochdruckmedikamente abzusetzen. Solltest Du bereits Bluthoch-druckmedikamente zu Dir nehmen, reduziere die Dosis bitte stets nach Absprache mit Deinem betreuenden Arzt.

Intervallfasten

Bluthochdruck kann man auch mit Fasten heilen. Bei vielen Menschen führt bereits das sogenannte Intervallfasten zu einer Blutdrucksenkung. Intervallfasten bedeutet in kurzen Etappen auf Essen zu verzichten. Die 16:8 Methode ist am meisten verbreitet und leicht in den Alltag integrierbar: Hierbei wird pro Tag 16 Stunden gefastet und 8 Stunden gegessen.

Knoblauch
Rote Beete Knollen

Bluthochdruck kann man auch mit Fasten heilen. Bei vielen Menschen führt bereits das sogenannte Intervallfasten zu einer Blutdrucksenkung. Intervallfasten bedeutet in kurzen Etappen auf Essen zu verzichten. Dabei ist die beliebteste Methode die 16:8-Methode. Hierbei wird pro Tag 16 Stunden gefastet und 8 Stunden gegessen. Ich habe diese Erfahrung der 16:8-Methode schon des Öfteren erlebt und fühle mich sehr fit dabei. Gerade wenn ich unter der Woche (Montag bis Freitag) viel auf der To-Do-Liste habe, im Büro arbeite und geistig produktiv sein möchte, hilft mir diese Methode sehr. Sie hält mich wach, fit und gesund. Ich schaue, dass ich dann erst zur Mittagszeit eine sehr ausgewogene, nährstoffreiche Mahlzeit zu mir nehme, über den Mittag sehr viel trinke und abends etwas Feines koche, das mich so richtig gut sättigt. Ein wohlwollendes Sättigungsgefühl ist mir besonders wichtig.

Ernährung gegen Blutdruck -  So bekommst Du den Blutdruck in den Griff

Probiere diese Ernährungstricks gegen Bluthochdruck bei Dir aus und leite sie gerne auch an Freunde und Familienangehörige weiter. Selbst wenn Du keinen Bluthochdruck hast, helfen Dir diese Tipps diesem vorzubeugen.

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Ernährung gegen Bluthochdruck
Diese Zusammenfassung soll Dir dabei helfen, wie Du mir Nahrungs- und Genussmittel den Bluthochdruck in den Griff bekommst.
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Kommentare: 1
  • #1

    Anton (Sonntag, 31 Januar 2021 22:12)

    Danke für die Zusammenfassung. Leinsamen, Knoblauch, Randen, salzarm, Mangold...
    Daumen hoch!


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