Ein Handybildschirm, auf dem triohealthy steht

Der Megatrend Meditation

Es gibt kein richtig oder falsch beim Meditieren

SEI DABEI: Was kann der Megatrend Meditation wirklich, wie wirkt sich eine gelebte Achtsamkeit auf Deine Zufriedenheit aus und wie erkennst und findest Du Deine ganz eigene Meditationstechnik?

Beitrag von: Julia | Februar, 2021 | Lesezeit: 8 min


Meditation soll Dein Leben verbessern. Sie lässt Dich entspannter leben, damit Du Deine Ziele mit weniger Stress erreichst. Das sei jetzt mal so dahin gestellt.

 

Jetzt komme mir nicht mit diesem Thema“, sagt Dein Verstand.

 

Wieso er das tut? Dein Verstand versucht Dein rationales Denkvermögen ständig zu optimieren. Er ist der König der Kritik und fordert Deine Aufmerksamkeit. Schenke ihm diese Aufmerksamkeit, indem Du diesen Artikel zu Ende liest. Denn: Was Du hier lernst, wird Dein Leben unglaublich bereichern!

Blondes Mädchen meditiert mit Pflanze


Meditation lässt Dich gelassen und achtsam leben

Doch nicht nur das...

Die Praxis der Meditation schenkt Dir Wege in ein gelasseneres und achtsameres Leben. Die Erfolge wirst Du in Deiner Leistungsfähigkeit, Deinem Liebesleben, Deiner Konzentration und Deiner Energie spüren. Zudem wirst Du Dich rundum gesünder fühlen.

 

Warum meditieren dann nicht viel mehr Menschen? Ich glaube, ich habe da eine Erklärung. Pass gut auf!

Blonde Frau meditiert zu Hause

Ich möchte Dir kurz anhand meiner eigenen Erfahrung erklären, weshalb.

Ich habe in meinem Privatleben, in meinem Studium und Berufsalltag immer etwas geplant, habe einen ständigen Drang mich weiterzubilden, Ausbildungen zu machen, Sport zu treiben und vor allem gesund zu leben. Das klingt alles super, doch eines hatte ich damals noch nicht begriffen:

 

Ich lebte mein Leben so, wie es mir gefiel und so war ich stets zielstrebig, wissbegierig und auch mehrheitlich gesund.

 

Doch langsam schlich sich ein grauer Schatten in meinen Alltag: Die Momente, in denen ich leere Energie spürte, häuften sich. Ich ging semioptimal mit Kritik um und fühlte einen andauernden inneren Stress.


Das paradoxe Denkverhalten der "Zuviel-Beschäftigung"

Diesen Stress hatte ich mir selbst zuzuschreiben.

 

Mit dem Wissen, dass Yoga und Meditation helfen können, inneren Frieden zu finden, fing ich damit an. 

 

Bei der Meditation hatte ich zu Beginn viele Schwierigkeiten: Ich probierte die „klösterliche Methode“ aus und war von mir enttäuscht, wenn ich es nicht schaffte, mich ausschliesslich auf meinen Atem zu fokussieren.

 

Ich war einfach zu unruhig, dachte ich.

 

Heute weiss ich, dass mein eher kreativer Geist, vielleicht auch mein Sternzeichen, eine Meditationstechnik bevorzugt, die ich davor noch nicht kannte.

Als ich merkte, dass ich ständig abschweifte, gab ich schnell auf.

 

Ich sagte zu mir und anderen „ich bin zu beschäftigt“ oder „mir geht es super, doch für Meditation habe ich keine Zeit“.

 

„Alles easy – das brauche ich nicht.“

 

Trotzdem gab es ab und zu wieder Phasen in meinem Alltag, in denen dieses ungewollte Gefühl hervorkam. Ich wollte dieses stressige Gefühl krampfhaft wegbekommen. Deshalb fing ich an, besonders viel zu joggen. Das hat in gewisser Weise geholfen. Jedoch habe ich heute auch das paradoxe Denkverhalten der „Zuviel-Beschäftigung“ oder „Ich-habe-keine-Zeit-Methode“ durchschaut.

 

So ein Schwachsinn... . Als ich begann, triohealthy zu leben, erkannte ich die Vorteile und den Trick unseres Verstandes hinter dem Alltagsteufel „ich habe keine Zeit“. 



Meditation schenkt Dir Zeit!

Wenn Du erstmal die Vorteile von Meditation kennenlernst, merkst Du, dass Du an Zeit gewinnst.

 

Die Herausforderung liegt nur darin, herauszufinden welche Technik zu Dir passt. Doch keine Angst, auch das ist ganz einfach. Zwar gibt es da draussen unzählige Meditations-Gurus und gefühlt mehr Techniken als Ortschaften dieser Erde, doch wenn man es von oben betrachtet, kann man zwei Kategorien daraus ableiten:

 

  • Die Fokus-Variante
  • Die Loslass- und Flow-Variante

 

Buddha Statue mit Frau

Die zwei Methoden der Meditation

triohealthy - Bewusstsein, Ernährung und Bewegung

Die erste und eher konservative Methode legt den Schwerpunkt auf das Fokussieren und die Achtsamkeit.

 

Die zweite Art und Weise legt den Schwerpunkt auf das Loslassen sowie das ganzheitliche Entspannen in allen Körperregionen.

 

Du kannst selbst herausfinden, welche Variante besser für Dich geeignet ist. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich mehr der „Loslass-Typ“ bin, da ich bei der altmodischen Fokus-Methode mich anfangs selbst zu sehr unter Druck setzte. Beim „Loslassen“ gehe ich immer so vor, wie ich mich fühle.

 

Mal höre ich Meditationsmusik, mal Naturgeräusche und dann auch mal wieder gar nichts. Ich stelle mir vor: Was genau brauche ich in diesem Moment? Wie möchte ich mich fühlen? Wenn ich mich gelassen und stressfrei fühlen möchte, dann stelle ich mir immer vor, wie der Stress meinen Körper verlässt und aus meinen Zellen fliesst.

 

Finde das am besten noch heute heraus und mache mit uns diese kleine Loslass-Meditation.

 


Du meditierst nicht, um die Meditation zu beherrschen, sondern um Dein Leben zu meistern.

Es geht uns fast allen so. Am Anfang denkst Du „Mensch, das ist so schwierig…immer wieder fange ich an und dann plötzlich schweife ich ab.“

 

Du probierst still zu sitzen, Dich auf den Atem zu fokussieren und an nichts zu denken. Doch warum ist „an nichts denken“ so schwierig?

 

Es liegt an Deinem Verstand. Dein Verstand, der immer alles kontrollieren möchte, begründet vieles mit der Zeit. Er möchte Dich immer vor neuen Situationen warnen. An „nichts denken“ mag Dein Verstand überhaupt nicht, denn genau in diesen Situationen, in denen Du voll präsent bist, hat er nichts mehr zu tun.

 

Der Verstand ernährt sich von Vergangenheit und Zukunft. Er fühlt sich deshalb total unwohl, sobald Du versuchst, Dich von Vergangenheit und Zukunft zu trennen, um voll im gegenwärtigen Moment zu sein. Schon mal darüber nachgedacht?

Blonde Frau meditiert im Licht

Um Deinen Stress loszuwerden, musst Du Dich jedoch in diesen für den Verstand noch ungewohnten Zustand begeben.

 

Dein Verstand ernährt sich von Stress (zum Thema Dauerstress, gibt es hier mehr Infos). Er wird süchtig danach und das kann ganz schön in die Hose gehen. Es ist wie bei jeder Sucht: Irgendwann macht es „peng“ und Du hast die Grenze überschritten.

 

 


Wie sich Dein Gehirn verändert

Egal für welche der beiden Meditationsmethoden Du Dich entscheidest, beide haben einen positiven Effekt auf Dein Gehirn.

 

Neurowissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die eher konservative Fokus-Methode einen kleinen Teil in Deinem Gehirn sehr hell erleuchten lässt. Die Los-Lass Methode wirkt sich auf Dein gesamtes Gehirn aus und lässt mehr Fläche in etwas weniger starkem Licht erleuchten.

 

Dein Corpus Callosum, auch Hirnbalken genannt, verbindet Deine linke und rechte Gehirnhälfte miteinander. Es erleichtert die interhemisphärische Kommunikation und lässt Dich ausgeglichener leben. 

 

Beim Meditieren tust Du Deinem Corpus Callosum Gutes. Ja, Du kannst ihn sogar vergrössern, um Dein inneres Gleichgewicht aufrecht zu erhalten, sodass Dein Körper Glück, Erfüllung und Selbstheilung erleben kann.

 

Je mehr Du meditierst, umso grösser wird der Corpus Callosum. 

Gehirn und Frau in Sepia

Warum ist dieser so wichtig? Nun, er ist die Brücke zur Ausgeglichenheit. Deine rechte Gehirnhälfte ist für Deine Kreativität, Intuition und Emotionen zuständig. Deine linke Gehirnhälfte ist für das logische, analytische Denken und Rationalisieren verantwortlich. Beides ist notwendig, um Dein Leben zu meistern. In unserem derzeitigen Schulsystem wird jedoch oftmals die linke Gehirnhälfte zu stark gefördert, sodass die rechte Gehirnhälfte nicht gut genug beansprucht wird.

Wie immer, ist die goldene Mitte die Lösung!

Damit Du nicht von stressigen Gedanken beherrscht wirst und wieder mehr Zeit für Dich sowie Deine Visionen hast, lohnt es sich, den Corpus Callosum auszubauen.

 

Zum Glück ist das so einfach: Nämlich schon eine erfolgreiche Meditationspraxis hilft Dir dabei. Lege hier gleich los.

Sonnenuntergang mit Entspannung

Ist Meditation und Achtsamkeit das Gleiche?

Sie haben miteinander zu tun, jedoch basiert Achtsamkeit darauf, den Fokus zu lenken, sich auf eine bestimmte Sache zu konzentrieren. Wenn Du zielstrebig versuchst, achtsam zu leben, wird Deine linke Gehirnhälfte mehr beansprucht und die gerade thematisierte Ausgeglichenheit ist nicht gegeben.

 

Meditation hingegen erlaubt Dir auf verschiedenen Bewusstseinsebenen zu sein:

 

Auf der fokussierten als auch der fliessenden, spontanen und sprunghaften Seite. Bei der Meditation geht es darum, die rechte und linke Gehirnhälfte in Einklang zu bringen. 

Die grössten Vorteile von Meditation

Wenn Du Deinem Körper die Ruhe gibst, dann kann er sich selbst heilen. Manche Personen argumentieren, dass sie Zeitdruck und Stress benötigen, um voranzukommen.

 

Ich kann Dir sagen: Früher oder später werden diese Menschen an ihre Grenzen stossen. Denn andauernder Stress und Zeitdruck bringt Dich zwar kurzfristig nach vorne, doch Dein Kampf- und Fluchtmechanismus wird Dich kontrollieren, sodass Du irgendwann vor lauter Unausgeglichenheit unzufrieden lebst.  Meditation ist das einfachste und beste Werkzeug, Deine Leistungsfähigkeit nachhaltig zu steigern! 

 

Selbstheilung aktivieren, Leistungsfähigkeit steigern, Schlafmangel beseitigen, Stress vermindern, Erfüllung spüren, Glück vermehren, Liebe empfinden, gesund und vital leben, gute Laune verbreiten, positive Gedanken manifestieren und die Wunder am Leben wahrnehmen.

Silhouette einer meditierenden Frau

Kind lässt Luftballoon fliegen und wünscht sich was

Wow - erkennst Du, wie gut Dir Meditation tut?

 Ich erinnere Dich gerne nochmal daran: Es geht nicht darum, die Meditation zu meistern, sondern Dein Leben zu meistern. Die Meditation ist das einfachste und beste Werkzeug dafür!

 

Meditierende schneiden bei Leistungstests deutlich besser ab als Nicht-Meditierende. Sobald Du meditierst, erweiterst Du Dein Bewusstsein. Dein Corpus Callosum erweitert sich (Brücke zwischen rechter und linker Gehirnhälfte), erinnerst Du Dich?

 

Dadurch erweitert sich Dein Bewusstsein und Du stärkst die Fähigkeit, bewusst mehrere Dinge wahrzunehmen. Nein, damit ist kein Multitasking gemeint, sondern das ganzheitliche Wahrnehmen. Ganz mühelos und geschickt lernst Du mehrere Dinge bewusst wahrzunehmen, um in schwierigen Situationen schneller eine Lösung finden zu können. In Deinem Gehirn werden mehr kognitive Funktionen aktiviert, was aus Dir einen schlaueren Menschen macht 😉


Ebenso lernst Du Feinheiten wahrzunehmen. Du wirst ein besserer Geniesser.

 

Das wird Dein Leben unglaublich bereichern. Dadurch erkennst Du, wie gut jeder Bissen schmeckt, wie toll sich jede Bewegung beim Tanzen anfühlt und wie wundervoll die Musik in Deinen Ohren erklingt.

 

Zusätzlich erweiterst Du Deine Fähigkeit, Muster zu erkennen. Hier spreche ich nicht von dem Verhaltensmuster anderer, sondern es geht um Deine eigenen inneren Muster. Du wirst Dein eigener Lehrer und wirst merken, dass Du bereits alles in Dir trägst, um Deine Muster zu erkennen. 

 

Meditierender Mensch in Sepia mit Weltall Muster

Triohealthy meditieren

Viel Freude dabei. Und denke dran: Du bist der Meister Deines Lebens, nicht der Meditation. Mache den ersten Schritt und profitiere von dieser wundervollen Art, den Stress aus unseren Körpern zu befreien.

 

Be triohealthy und lass Dich auf unsere Meditation ein. Sie wird Dein Bewusstsein erweitern, indem sie es Dir ermöglicht, Loszulassen.

 

Folge uns auf Spotify um keine neuen Podcastfolgen zu verpassen. Auf Instagram wirst Du zusätzlich erinnert. Folge uns auch da gerne.

 

 



Kommentare: 2
  • #2

    Marc (Sonntag, 31 Januar 2021 20:38)

    Coole Sache, echt genial.... Danke für die Inputs. Ich probiere auch mehr die Meditation zu nutzen... super gehts mir damit.

  • #1

    Odette (Sonntag, 31 Januar 2021 20:37)

    Ein cooler Artikel, Julia. Wie schön eure Seite jetzt aussieht... echt klasse!


 Nächster Artikel

Bewusstsein Coming Soon

COMING SOON

Vorheriger Artikel

Ruhe Dich nicht auf Deinen Genen aus

Ruh' Dich nicht auf Deinen Genen aus, denn diese kannst Du mit einem gesünderen Lebensstil positiv beeinflussen. Schon mal etwas von Epigenetik gehört?

Das könnte Dich auch interessieren

Gedanken sind der Anfang Deiner Taten

Mit Deinen Gedanken kannst Du Deinen Gesundheitszustand beeinflussen. Diese wichtige Erkenntnis kann Dir in allen Lebensbereichen helfen. Deine Gedanken können alles verändern!


Du möchtest mehr über das spannende Thema Bewusstsein erfahren? Dann stöbere durch unsere komplette Artikelübersicht und finde Deine Lieblingsthemen.

Artikelübersicht Bewusstsein
triohealthy Logo

DREI GESCHWISTER

Drei Geschwister

REZEPTE FÜR DICH

Leonie kocht für Dich

WERDE TEIL VON UNS

Melde Dich für den triohealthy Newsletter an
triohealthy Podcast

FOLGE UNS

instagram
facebook
Linkedin