Ein Handybildschirm, auf dem triohealthy steht

Bewegung ist Leben

Die Korrelation zwischen Bewegung und einer ganzheitlichen Gesundheit

SEI DABEI: Lerne wie Du Stress abbaust, Deine Konzentration steigerst und Deinen Schlaf verbesserst.

Beitrag von: Pascal | Mai, 2020 Lesezeit: 3 min 


Der menschliche Körper ist seit Urzeiten auf ein bestimmtes Mass an körperlicher Aktivität ausgelegt. Spätestens dann, wenn Du aus irgendwelchen Gründen eine gewisse Zeit verhindert bist, Dich ausreichend zu bewegen, merkst Du, wie essenziell körperliche Ertüchtigungen für den menschlichen Körper sind. 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“. Die wissenschaftlichen Daten, die den Zusammenhang von körperlicher Aktivität und Gesundheit beschreiben, sind vielfältig und eindeutig und erreichen einen sehr hohen Evidenzgrad. Wir setzen genau dort an und sagen: Leben heisst Bewegung und Bewegung ist Leben.

 

Warum Inaktivität als eigenständiger und unabhängiger Risikofaktor für Erkrankungen eingestuft wird:

Körperliche Aktivität zeigt positive Korrelationen mit der Gesundheit, Inaktivität negative. Als inaktive Personen werden diejenigen bezeichnet, die ausschliesslich die alltäglichen Basisaktivitäten durchführen. Diese umfassen körperliche Aktivitäten mit sehr geringer Intensität (Stehen, Gehen oder Tragen geringer Lasten). Körperliche Ertüchtigung ist ein starker und umfassender Schutzfaktor für die Gesundheit, mit vielfältigen direkten und indirekten Wirkungen.

 

Regelmässige Bewegung erzeugt positive Effekte auf Deinen ganzen Körper. Herz und Gefässe werden leistungsfähiger. Deine Muskulatur wird stärker durchblutet und dadurch auch besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die Blutkörperchen vermehren sich, sodass das Blut mehr Sauerstoff speichern und den Körper besser versorgen kann. Sport stärkt auch das Immunsystem und macht den Körper abwehrbereit gegen Schnupfen und andere kleine Krankheiten. Zudem steigt die Effektivität der Lunge. Und nicht zu unterschätzen: Sport bringt Dich und Deine Psyche in Einklang. Bewege Dich und Dein Gehirn sagt Danke! 

Das Gefühl danach

Eine Frau macht einen Hampelmann

Du hast den inneren Schweinehund erfolgreich überwunden und bist runter von der Couch gekommen: Du fühlst Dich unbesiegbar, selbstbewusst und allen Herausforderungen gewachsen.

 

Bewegung macht Dich glücklicher, zufriedener und ausgeglichener. Du fühlst Dich besser, attraktiver, lernst Deine körperlichen Grenzen kennen und entwickelst insgesamt ein besseres Körperbewusstsein.

Durch die gesteigerte Durchblutung und daraus resultierende erhöhte Sauerstoffversorgung des Körpers wird Stress abgebaut. Zudem steigert sich Deine Konzentrationsfähigkeit und Du kannst besser schlafen. Auch die Lebenserwartung erhöht sich. Aber körperliche Ertüchtigung ist nicht nur wichtig zur Erhaltung einer stabilen Psyche. Bewegung wirkt unterstützend zur Behandlung psychischer Krankheiten wie Depressionen und wird häufig im Rahmen von Suchttherapien eingesetzt.

 

Das Glückshormon Serotonin:

Sport als eine Art Ersatzbefriedigung kann eine effektive nicht-medikamentöse Heilungsmethode sein. Hierfür massgeblich verantwortlich ist das Serotonin, das durch körperliche Aktivität und Bewegung ausgeschüttet wird.

Wichtig zu wissen ist, dass körperliche Aktivität und Sport bewusst initiiert und bestenfalls in den alltäglichen Tagesablauf implementiert werden sollten. Optimal ist es, Bewegung dauerhaft zu einem integralen Bestandteil der Alltagsaktivität zu machen. Für die Gesundheitsbenefits ist der Umfang der Bewegung ausschlaggebend. In anderen Worten: die durch Bewegung verbrauchte Gesamtenergiemenge.

 

Was sind gesundheitsfördernde körperliche Aktivitäten?

Zu gesundheitsfördernden körperlichen Aktivitäten zählen Ertüchtigungen, die einen höheren Energieverbrauch als Basisaktivitäten haben (z.B. zügiges Gehen oder Tanzen). Vorausgesetzt, sie werden häufig und über eine längere Zeit ausgeübt. Der Mensch ist ein geborener „Läufer“. Gehen ist seine ursprünglichste Art der Bewegung. Der Homo erectus hat noch Gehstrecken bis zu 15 km täglich zurückgelegt. Heutzutage legen die meisten Menschen einen Bruchteil dieser Distanzen zurück. Gehen ist mit wenigen Ausnahmen für fast jeden geeignet. Es ist eine risikoarme und niedrigschwellige Aktivität, die keine besonderen Fähigkeiten oder Ausrüstung erfordert und sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Zahlreiche Studien belegen die positiven Effekte des Gehens auf das körperliche und mentale Wohlbefinden. Auch regelmäßiges Fahrradfahren bringt viele gesundheitliche Benefits, stärkt vor allem das Herz-Kreislaufsystem und schont gleichzeitig die Gelenke. Treppensteigen statt Fahrstuhlfahren kann ebenfalls relativ leicht in den Alltag integriert werden. Empfehlungen internationaler Fachgremien zur körperlichen Aktivität befürworten die Akkumulation (Ansammlung) von 150 Minuten Aktivität moderater Intensität pro Woche. Auf fünf Tage verteilt würde dies 30 Minuten pro Tag bedeuten. Dabei ist es nicht relevant, ob die körperliche Ertüchtigung 30 Minuten am Stück oder aufgesplittet durchgeführt wird. Bewegungen mit moderater oder mittlerer Intensität sind solche, bei denen man noch sprechen, aber nicht mehr singen kann.

Raus in die Berge, an den See, auf die Yogamatte oder ins Fitnessstudio. Jeder Schritt & jede Dehnung zählt - denn jede Bewegung ist besser als keine Bewegung.

 


Kommentare: 3
  • #3

    Lisa (Montag, 28 Dezember 2020 11:49)

    Wirklich toll, wie ihr die Bewegung integriert. Mein Mann und ich finden euer Konzept sehr bemerkenswert.

  • #2

    triohealthy (Samstag, 26 Dezember 2020 11:44)

    Lieber David, danke für Deinen netten Kommentar und das damit verbundene Kompliment. :-)

    Selbstverständlich erlebe auch ich Tage, an denen sich der Drang nach Bewegung in Grenzen hält. Zumeist ist es der erste Schritt, der mir in solchen Situationen schwerfällt. Mit der Zeit, habe ich herausgefunden, dass mir folgende Denk- und Vorgehensweisen helfen, mich dann doch zu bewegen:

    1. „Nur ganz kurz…“: Sich vornehmen, nur ganz kurz zu trainieren. Dadurch fällt der Start einfacher und in der Regel trainiert man dann sowieso länger, wenn man sich einmal aufgerappelt hat.

    2. Trainingspartner: Mit einem Sportpartner und festen Terminen bewegt man sich automatisch regelmäßiger.

    3. Das machen, was Spaß macht: Es gibt unglaubliche viele Arten, sich zu bewegen. In Verbindung dessen lohnt es sich, den Fokus auf den Spaßfaktor und weniger bspw. auf die Fettverbrennung zu legen.

    4. Auch kleine Erfolge würdigen: Die Motivation steigt, wenn man sich regelmäßig die kleinen Erfolge notiert. Zum Beispiel, dass man in letzter Zeit viel einfacher die Treppen hochgekommen ist, weniger Rückenschmerzen hat, selbstbewusster auftritt, besser schläft etc.

    5. Sich zu festen Zeiten bewegen: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Die tägliche Bewegung fällt einfacher, wenn man sich dafür pro Tag eine feste Zeitspanne einplant. So wird die Bewegung zu dem ganz eigenen Ritual. Und ist die Bewegung erst einmal zur Routine geworden, merkt man, dass man sie braucht, um sich weiterhin wohl in der eigenen Haut zu fühlen.

    Vielleicht helfen Dir diese Ansätze ja auch in gewisser Weise. Probiere es gerne mal aus und berichte uns von Deinen Erfolgen. :-)

    Liebe Grüße
    Pascal

  • #1

    David (Montag, 14 Dezember 2020 13:50)

    Dieser Artikel ist gut zu lesen und bringt es auf den Punkt. Doch wie kannst Du, lieber Pascal, Dich motivieren jeden Tag zu bewegen?


Nächster Artikel

Bewegung Coming Soon

Hier erfährst Du, was (In-)Aktivität für Deine Gesundheit bedeuten kann und wie Du Stress abbaust, Deine Konzentration steigerst und Deinen Schlaf verbesserst. 

 Home-Workouts for women

Sportliche Frau

Wir setzen den Fokus auf die Bauch-, Bein-  und Po-Muskulatur. Alles basiert auf Deinem eigenen Körpergewicht. Wähle Deine Schwierigkeitsstufe und spüre den positiven Effekt des Trainings.

 Home-Workouts for men

Sportlicher Mann

Ein Home-Workout mit Fokus auf die Schulter-, Brust-, Bauch-, Rücken- und Beinmuskulatur. Alles basiert auf Deinem eigenen Körpergewicht. Wähle auch hier Deine eigene Schwierigkeitsstufe.


Du möchtest mehr über das lebensbejahende Thema Bewegung erfahren?  Stöbere durch unsere komplette Artikelübersicht und finde Deine Lieblingsthemen.

Artikelübersicht Ernährung
triohealthy Logo

DREI GESCHWISTER

Drei Geschwister

REZEPTE FÜR DICH

Leonie kocht für Dich

WERDE TEIL VON UNS

Melde Dich für den triohealthy Newsletter an
triohealthy Podcast

FOLGE UNS

instagram
facebook
Linkedin